
Wasserzisterne spart Geld, speichert Wärme (23.03.2010) Bereits bei der Planung einer neuen Garage sollten Grundstücksbesitzer über den Einbau einer darunterliegenden Zisterne zum Sammeln und Speichern von Regenwasser nachdenken. Damit lassen sich nicht nur Wassergebühren sparen - die Zisterne kann eventuell auch als großer Wärmespeicher für eine Wärmepumpe genutzt werden! Das rät der Garagenverband und weist damit auf die vielfältigen Einsparmöglichkeiten einer solchen "doppelten Lösung" hin. Wer eine Wasserspeicher in das Garagenkonzept integriert, der kann diverse Synergieeffekte nutzen. Mit der positiven Folge, dass hierdurch sowohl kurz- als auch langfristig der Geldbeutel entlastet wird. Unmittelbar bemerkbar macht sich das Einsparpotenzial zunächst bei der Bauausführung selbst. Da während des Baus bzw. der Montage einer (Fertig-)Garage ohnehin Fundamentarbeiten vorgenommen werden müssen, kann die Garage mit einem vergleichsweise geringen Mehraufwand gleich um ein darunterliegendes Regenwasser-Auffangbecken - zum Beispiel in Form eines kostengünstigen Beton-Fertigelements - erweitert werden. Einsparpotenzial bei Gebühren Mit einem solchen Becken lassen sich, je nach Größe, bis zu 40.000 Liter Wasser speichern, das wiederum zur Gartenpflege oder als Spülwasser für die WC-Anlage genutzt werden kann. Dies spart wertvolles Trinkwasser, schont die Umwelt und eröffnet dem Eigentümer bei Wasser- und Abwassergebühren attraktive und langfristige Einsparungsmöglichkeiten. Unter der Garage eingebettet, ist das gesammelte Regenwasser vor Lichteinstrahlung geschützt und keinen großen Temperaturschwankungen unterworfen. So haben Algen und Keime kaum eine Chance. Außerdem wirkt Beton PH-regulierend und führt damit zu einer besseren Wasserqualität. Reserven für heiße Sommer Seine größten Vorteile spielt eine unterirdische Wasserzisterne im Hochsommer aus. Hier bietet der Wasserspeicher genügend Reserven, um auch mehrere regenlose Wochen problemlos zu überbrücken. Die eingebaute Pumpe - es können in der Regel nahezu alle marktüblichen Modelle installiert werden - sorgt für den nötigen Wasserdruck und macht die Gießkanne überflüssig. Wassertank als Wärmespeicher Eine Garage mit integriertem Wasserauffangbecken ist jedoch nicht nur eine Investition für die Gegenwart. In Zukunft sind noch zusätzliche Anwendungsbereiche denkbar. So eignet sich eine Zisterne zum Beispiel auch als Speicher zur Hausbeheizung mittels einer Wärmepumpe. Diese gewinnt die notwendige Wärme üblicherweise aus dem Boden, aber frostfreies Wasser ist dafür grundsätzlich genauso geeignet. Riesenvorteil eines (Wasser)Wärmespeichers unter der Garage: Die sonst notwendige, sehr aufwändige Tiefenbohrung für die so genannte "Erdsonde" zur Nutzung der im Boden enthaltenen Energie entfällt. Für die Nutzung eines Wasserbeckens als Wärmespeicher gilt: Je größer ein Wassertank ist, desto besser, weil auch bei größeren Energieentnahmen die Temperatur nicht zu sehr absinkt. Dadurch kann sich der Anschaffungs- und Montagepreis über die Jahre amortisieren - gerade, wenn der Bau eines Speichers durch eine "integrierte Lösung" (wie es bei der Garage möglich ist) ohnehin niedrig gehalten wurde. Somit ist eine gute Planung bei der Anschaffung einer Garage das A und O. Aus diesem Grund sollten sich Grundstücksbesitzer im Vorfeld ausführlich durch ihren Garagenhersteller beraten lassen. zurück zum Newsarchiv
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