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Deutscher Garagenverband e.V.: Informationen und Service rund um die Garage
FAQ
Häufig gestellte Fragen - und die Antworten unserer Experten darauf!

Bestimmt können Sie sich vorstellen, dass uns im Laufe der Zeit von Garagenkäufern, -bauherren und -besitzern schon viele, viele Fragen rings ums Thema "Garage" gestellt wurden. Damit auch SIE von den Antworten unserer Experten darauf profitieren, haben wir die am häufigsten gestellten Fragen (und die dazu gehörigen Antworten) auf dieser Seite für Sie zum Nachlesen zusammengetragen.

Die Beiträge sind nach Hauptthemengebieten geordnet - und durch das Anklicken einer Einzelfrage wird Ihnen die entsprechende Antwort in einem separaten Fenster angezeigt. Sollten Sie eine Frage haben, die hier nicht beantwortet wird, können Sie diese neu an uns stellen. Mailen Sie dazu einfach den entsprechenden Ansprechpartner unseres Expertenrates an.

 
Planung

Garagentypen
  • Welche unterschiedlichen Garagentypen gibt es überhaupt und wodurch unterscheiden
          sich diese?
  • Antwort:
    Grundsätzlich unterscheiden Fachleute zunächst einmal Nur-Dach-Garagen und geschlossene Garagen. Die Nur-Dach-Garage, heute üblicherweise Carport genannt, besteht aus Materialien wie Holz, Stahl oder Beton. Sie ist im Verhältnis zu ihrem geschlossenen Pendant meist etwas günstiger und schützt das untergestellte Auto vor Niederschlag wie Schnee oder Regen. Da sie systembedingt über keine Außenwände verfügt, bietet sie allerdings keinen Diebstahl- sowie Marderschutz, und durch Sturm aufgewirbelte Holzstücke, Äste oder Blätter können seitlich auch frei eindringen. Ohne Zusatzausstattung lassen sich in Carports außerdem keine Garten- und Hobbygeräte diebstahlsicher unterbringen.

    Bei den geschlossenen Garagen unterscheidet man wiederum zwei Haupttypen. Zum einen die gemauerte Garage, zum anderen die vorgefertigte Garage. Die gemauerte Garage zeichnet sich dadurch aus, dass sie vor Ort (also an der Baustelle) mit kleinformatigen Steinen auf einem Ringfundament oder einer durchgehenden Bodenplatte aus Beton aufgemauert wird. Die vorgefertigte Garage wird entweder in Teilen vorgefertigt und dann an der Baustelle (vom Lieferanten oder vom Kunden) endmontiert - oder als Betonfertiggarage komplett vorgefertigt auf die Baustelle geliefert und aufgestellt. Letztere wird in einer Einzelfertigungsanlage industriell hergestellt und als Komplettkubus mit Spezialfahrzeugen auf die Baustelle gefahren und dort auf vorbereiteten Fundamenten aufgestellt und schlüsselfertig übergeben.

    Bei den geschlossenen Garagensystemen sind die "gemauerte Garage" und die "Betonfertiggarage" die beiden beliebtesten und am weitesten verbreiteten Garagentypen.

    Gemauerte Garage
  • Was ist bei der Planung einer gemauerten Garage zu berücksichtigen?
  • Antwort:
    Falls Sie sich dafür entscheiden, eine Garage selbst zu mauern oder mauern zu lassen, steht Ihnen zunächst einmal einiges an Organisationsarbeit bevor. Sie müssen …
    • Eine Fläche für die Garage festlegen,
    • Planzeichner suchen,
    • Vorgespräche führen,
    • Baustelle besichtigen,
    • aktuellen Lageplan 1:1000 mit amtlichen Prüfvermerken besorgen,
    • Planung mit dem Architekten (bitte denken Sie dabei auch an die entstehenden Plankosten) und Statiker besprechen,
    • Unterschriften von allen Angrenzern (Eigentümern) einholen,
    • Pläne bei der zuständigen Baubehörde zur Genehmigung einreichen.
    Wenn diese Basisaufgaben abgeschlossen sind und die Genehmigung läuft, sind die vorbereitenden Arbeiten allerdings noch lange nicht abgeschlossen. Denn jetzt müssen Sie sich Firmen für die Arbeiten suchen, die Sie nicht selbst durchführen können oder wollen - und das sind bei einer gemauerten Garage unter Umständen nicht gerade wenige:
    • Erdarbeiten
    • Betonarbeiten
    • Maurerarbeiten
    • Zimmererarbeiten
    • Dachdeckerarbeiten
    • Spenglerarbeiten
    • Elektrikerarbeiten
    • Maler-/Fassadenbaueraufgaben
    Außerdem müssen Sie das benötigte Material kalkulieren und beim Baustoffhändler bestellen. Sie sollten außerdem einen Zeitplan aufstellen, damit Sie die Materiallieferungen optimal terminieren können. Nach der Auswahl der Angebote und Lieferanten müssen Sie sich um einen Lagerplatz in der Nähe Ihrer zukünftigen Garage kümmern, denn die Arbeiten werden Sie nicht nur auf das unmittelbare Umfeld Ihrer Garage beschränken können. Diese Lagerfläche sollte so liegen, dass die Baustellenzufahrt nicht versperrt wird und Ihre Nachbarn nicht gestört werden. Um eine Garage zu bauen, benötigen Sie darüber hinaus eine ganze Palette an Werkzeugen und Maschinen. Manche werden Sie kaufen müssen, andere können Sie sich ausleihen oder (mit Personal) mieten. Was Sie unbedingt benötigen, ist ein Bagger für die Aushubarbeiten und einen Lkw für den Abtransport des Aushubs.
      Die folgenden Werkzeuge und Maschinen sollten Sie kaufen:
    • eine Mischmaschine zum Mischen von Mörtel (oder Sie bestellen Fertigbeton und Fertigmörtel von der Mischanlage).
    • Maurerwerkzeug: Kelle, Maurerhammer, Schaufel, Schubkarre, Wasserwaage, Reibbrett, Klettkelle, Gummischeiben, Putzhaken, Richtlatte, Arbeitshandschuhe, Helm, Bohrmaschine.
      Darüber hinaus brauchen Sie folgende Gegenstände:
    • Bohlen (Spinde), Kanthölzer und Bretter als Schalmaterial (kann man evtl. leihen).
    • Ein Gerüst, denn ab einer bestimmten Höhe dürfen keine Leitern mehr verwendet werden (das Gerüst können Sie leihen).
      Denken Sie außerdem rechtzeitig daran, das benötigte Material zu ordern:
    • Den Beton für das Fundament und die Bodenplatte sollten Sie sich am besten von einer kompetenten Firma anliefern lassen.
    • Für die Mauerwerksisolierung brauchen Sie geeignetes Abdichtmaterial. Am besten verwenden Sie dazu Dachpappe. Die Mauerbahnen gibt es, dem Mauerwerk entsprechend, in verschiedenen Breiten.
    • Fundament und Bodenplatte müssen gemäß statischer Berechnung mit Baustahl armiert werden.
    • Zum Mauern gehören natürlich die richtigen Steine. Dabei können Sie aus verschiedenen Möglichkeiten auswählen: Schwer-/Leichtbetonsteine, Hohllochziegel, Ytong-Steine, Kalksandsteine.
    • Den Mörtel können sie aus einer Fertigmischung (Trockenmörtel, der nur noch mit Wasser vermischt wird) ansetzen. Sie können die Zuschlagsstoffe (Kalk, Sand, Zement) natürlich auch selbst mischen. Zudem ist eine Anlieferung des Mörtels möglich; meist müssen Sie eine bestimmte Mindestmenge abnehmen.
    So vorbereitet können Sie mit dem Rohbau Ihrer gemauerten Garage beginnen bzw. beginnen lassen.

    Vergessen Sie aber bitte nicht, ebenso rechtzeitig Dach, Tor und eventuelle Türe Ihrer Garage zu planen!

    Betonfertiggarage
  • Was ist bei der Planung einer Betonfertiggarage zu berücksichtigen?
  • Antwort:
    Im Gegensatz zu einer gemauerten Garage gibt es für Sie bei einer Betonfertiggarage relativ wenig vorzubereiten oder zu planen - denn das meiste davon übernimmt in aller Regel das beauftragte Unternehmen! Sie sollten sich nur rechtzeitig überlegen, was für eine Garage Sie ganz genau benötigen oder wünschen. Denn wer sich mit der Planung seiner Garage beschäftigt, hat oft sehr individuelle Vorstellungen davon, wie diese aussehen und was sie alles leisten soll. Viele Bauherren meinen dann, dass solche Spezialwünsche nur mit einer gemauerten Garage erfüllt werden können. Tatsächlich ist das Angebot an Betonfertiggaragen-Varianten allerdings so vielfältig, dass es praktisch für fast jeden Einsatzzweck ein passendes Modell gibt. Erstellen Sie deshalb am besten zunächst einen Garagen-Steckbrief! … dann können Sie sehr einfach abprüfen, ob es das, was Sie wollen, auch als Betonfertiggarage gibt - denn damit sparen Sie unter Umständen viel Geld!
      Klären Sie bitte für sich:
    • Gewünschte Länge
    • Gewünschte Breite
    • Gewünschte Höhe
    • Tor
    • Dach
    • Türen/Fenster
    • Zusatzausstattung
    Auf Basis solch eines "Garagen-Steckbriefes" und eines maßstabsgetreuen Grundstücksplans können Sie sich dann umfassend beraten lassen. Die Außendienst-Mitarbeiter renommierter Betonfertiggaragen-Hersteller werden Ihnen in den allermeisten Fällen eine Garage anbieten können, die Ihren Vorstellungen exakt entspricht.
      Für Sie bleibt insgesamt nur wenig zu tun:
    • Stellplatz aussuchen
    • Kontaktaufnahme zum Fertiggaragen-Hersteller. Ein Anruf zur Terminvereinbarung genügt. Bei einem Beratungsgespräch vor Ort wird Ihnen sofort ein für Sie unverbindliches, aber individuelles Angebot unterbreitet.
    • Nach Erteilung des Auftrags an den Fertiggaragen-Hersteller wird sofort eine Baustellenaufnahme angefertigt, die dann als Vorlage für die Baueingabepläne dient.
    • Die Eingabepläne erarbeitet der Garagenhersteller: Sie bekommen die fertigen Pläne, die Sie selbst und Ihre Nachbarn unterschreiben müssen.
    • Diese leiten Sie an die zuständige Genehmigungsbehörde weiter. Falls bereits Pläne für eine gemauerte Garage genehmigt sind, prüft der Garagenhersteller, ob eine Tekturplanung erforderlich ist, und erstellt diese. Auf Wunsch arbeitet der Garagenhersteller mit Ihrem Hausarchitekten zusammen.
    • Nach der Genehmigung senden Sie den Plan an den Garagenhersteller zurück.
    • Nach Eingang des Plans setzt sich ein Mitarbeiter mit Ihnen in Verbindung und bespricht das weitere Vorgehen. Bei einem Baustellentermin werden alle notwendigen Vorbereitungen besprochen.

    Sonderformen
  • Manche Garagen müssen besonders lang oder besonders kurz sein, manche besonders hoch und
          vielleicht auch extra lang, andere brauchen eine Montagegrube. Da stellt sich die Frage: Müssen solche Garagen
          in "Sonderformaten" eigentlich zwingend gemauert werden?
  • Antwort:
    Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass Garagen in Sonderformaten immer gemauert werden müssen. Tatsächlich gibt es zwar Einzelfälle, in denen dies notwendig ist (z.B. weil das zur Verfügung stehende Grundstück asymmetrisch zuläuft und die Garage diese Form aufnehmen soll oder muss). In den allermeisten Fällen können jedoch auch Fertiggaragen zum Einsatz kommen.

    Fertiggaragen werden mittlerweile in diversen Sondergrößen angeboten und sind bei vielen Anbietern auch als besonders hohe, breite und/oder lange Varianten erhältlich (selbst Wohnmobile lassen sich in entsprechend großen Garagen einzelner Hersteller unterbringen). Falls gewünscht, besteht zudem in aller Regel die Möglichkeit, einzelne Garagenmodule miteinander zu verzahnen und so mehr Innenraum zu gewinnen bzw. L- oder U-förmige Formen zu realisieren und auf diese Weise entsprechende Sonderwünsche zu befriedigen.

    Unter der Garage
  • Lässt sich der Bereich unter einer Garage eigentlich sinnvoll nutzen?
  • Antwort:
    In der Tat lässt sich der Raum unter einer Garage durchaus sinnvoll nutzen. Das macht vor allem überall dort Sinn und rechnet sich dann auch, wo Grundstücke relativ teuer sind und/oder auf Grund der Geländesituation sowieso aufwändigere Fundamentbauwerke notwendig werden. Wenn z.B. wegen einer Hanglage statt einfacher Streifen- oder Punktfundamente deutlich aufwändigere Lösungen notwendig sind, macht es oft keinen großen finanziellen Unterschied mehr, die Garage gleich richtig zu unterkellern. So lassen sich "zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen" - das Bauwerk wird ausreichend stabilisiert und es entsteht wertvoller zusätzlicher Stau-/Nutzraum. Einige Hersteller bieten bereits entsprechende Modullösungen an.

    Statt für einen Keller lässt sich der Raum unter einer Garage übrigens auch für eine Regenwasserzisterne oder als Temperaturpuffer für eine moderne Wärmepumpen- und Klimatisierungsanlage nutzen. Manche Anbieter haben für solche Sondernutzungsmöglichkeiten mittlerweile definierte Spezialpakete entwickelt. Hier lohnt der Blick auf die entsprechenden Internetauftritte bzw. in die jeweiligen Herstellerprospekte.

     
    Farben / Beschichtungen

    Farbauswahl
  • Welche Farben sind denn zurzeit bei Garagen besonders "in"?
  • Antwort:
    Meist sind die Farben der Garagen in "Ton in Ton" mit dem Haus. Auch Kontraste werden immer wieder gerne gezeigt. Diese Farbberatung wird professionell vom jeweiligen Fachberater mit Farbtonkarten und/oder Grafikprogrammen vorgenommen. Ideen und Farbkombinationen werden auch vom Kunden gerne selbst "ausprobiert" - zum Beispiel auf www.spectrum-online.eu

    Eigenschaften
  • Gibt es eigentlich unterschiedliche Außenputzmaterialien bei Garagen - und wodurch
          unterscheiden sich diese in ihren Eigenschaften?
  • Antwort:
    Es gibt technisch gesehen etliche Varianten und Beschichtungsaufbauten, die in erster Linie fertigungsprozessoptimiert sind. Für die Eigenschaften der Garage spielt das eher eine untergeordnete Rolle. Für die Auswahl der Optik der Oberfläche ist letztlich die individuelle Kundenwahrnehmung maßgebend.
      Gängige Varianten:
    • Farbige Beschichtung mit farbigem Granulat
    • Spritzputz weiß oder farbig, mit oder ohne zusätzlichem Anstrich
    • Flachverblender (Klinkeroptik)
    Es gibt auch höchstwertige, technische Beschichtungsaufbauten, welche zum Beispiel mit dem Markennamen "Power Skin" angeboten werden und in der Optik vielfältigste Designergebnisse darstellen können.

    Alterung
  • Bei manchen älteren Garagen fallen dunkle Schlieren an den Außenwänden auf. Lässt
          sich das irgendwie verhindern?
  • Antwort:
    Bei den meisten Garagenbeschichtungen handelt es sich um organische Materialien, die zum Teil auch thermoplastische Eigenschaften aufweisen. Das bedeutet, dass der in der Luft beinhaltete schwarze Feinstaub, sowie andere Schmutzpartikel sich an diesen Untergrund legen. Durch z.B. Sonneneinstrahlung wird die thermoplastische Beschichtung leicht "klebrig" und die Partikel "brennen" in die Oberfläche ein. Durch ablaufender Regen, kann ein Teil davon wieder abgewaschen werden und dieses bildet sodann die Schlieren.

    Lösung:
    Die Farbenindustrie bietet hier Farben und Beschichtungsstoffe an, die Schmutzanhaftungen weitestgehend reduzieren und die wenigen Restmengen an Schmutzpartikel durch Photokatalyse weitestgehend aktiv zerstören, so dass diese durch Wind und Regen abgetragen werden können. Diese NanoQuarzGitter-Technologie wird bei führenden Fertiggaragenhersteller meist optional angeboten und bietet längsten Schmutzschutz.

    Farbtonstabilität
  • Farbtonstabilität – bleiben intensive Farbtöne dauerhaft brillant?
  • Antwort:
    a. Die Beständigkeit von Farbtönen bei Fassadenfarben wird im BFS (Bundesausschuss Farbe und Sachwertschutz) Merkblatt Nr. 26 beschrieben. Das Merkblatt informiert über Farbtonveränderungen, die sich in Abhängigkeit von Zeit, Farbton und dem eingesetzten Bindemittel ergeben können. Die Beständigkeit der Farbtöne ist von den verwendeten Pigmenten abhängig. Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Pigmenten: Organische und anorganische.

    b. Organische Pigmente sind sehr farbtonkräftig und erlauben brillante Farbtöne. Anorganische Pigmente sind lichtbeständiger und ergeben Farbtöne mit mineralischem Charakter. Neben den Pigmenten spielen auch die verwendeten Bindemittel eine große Rolle; z.B. ein hoher Bindemittelanteil und der verwendete Bindemitteltyp, z.B. Reinacrylat, umschließen die verwendeten Pigmente und schützen diese vor Umwelteinflüssen und Sonneneinstrahlung. Hierdurch erhöhte sich die Lichtbeständigkeit auch bei organischen Pigmenten.

    c. Zusätzlich wird der Farbeindruck jedoch von Faktoren wie z.B. die Verschmutzungsneigung, Algen oder Pilzbildung, Einflüsse aus dem Untergrund, Lage und Beschattung des Gebäudes, bauliche Gegebenheiten usw. bestimmt; z.B. wirkt eine geringe Verschmutzung zu einem vergrauten Eindruck eines Farbtones.

    d. Die Lichtbeständigkeit von Fassadenfarben wird von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst. Eine definierte, festzulegende Veränderung von Farbtönen ist deshalb nicht möglich. Es kann jedoch festgehalten werden, dass sich grundsätzlich jeder Farbton im Laufe der Zeit verändern wird.

    Die Farbenindustrie hat reagiert und stellt mit der Definition“ A1“ auch den gleichnamigen Farbtonfächer zur Verfügung. Die 500 Farbtöne des Fächers sind speziell für die Fassade ausgewählt und bieten höchste Farbtonbeständigkeit. Zusammen mit den empfohlenen NQG Premium-Fassadenfarben können perfekte Ergebnisse erzielt werden. Das gibt Sicherheit für saubere Fassaden und höhere Farbtonbrillanz.

     
    Betontechnologie

    Material
  • Können die in Wände, Decke und Boden eingebrachten Eisenstäbe in
          Betonfertiggaragen eigentlich rosten?
  • Antwort:
    In der Tat finden sich im Inneren von Wänden, Decke und Boden einer Betonfertiggarage Stahlmatten und -stäbe. Diese bilden die so genannte "Armierung" und nehmen die so genannten "Zugkräfte" auf (während der Beton die Druckkräfte aufnnimmt). Vor Rost sind diese Stähle bei sorgfältigem Einbau dadurch geschützt, dass sie durch eine ausreichend dicke Betonschicht bedeckt sind. Um die Armierungsstähle herum lagert sich während des Fertigungsprozesses zudem Zement ab, der wie ein Anti-Korrosionsschutz funktioniert.

    Poren & Risse
  • Betonfertiggaragenwände haben manchmal winzige Risse und Poren. Beeinträchtigen
          diese die Stabilität der Garage?
  • Antwort:
    Beton wird aus Naturmaterialien hergestellt, die während des Fertigungs- und Durchtrocknungsprozesses "schwinden". D.h. Feuchtigkeit entweicht, das Material verdichtet sich - und dadurch kann es unter Umständen auch zur Porenbildung oder zu oberflächlichen Spannungsrissen kommen. Diese haben allerdings auf die Stabilität der Betonfertiggarage keinerlei Auswirkungen und sind völlig unbedenklich.

    Bohren & Dübeln
  • Lassen sich in Betonfertiggaragen eigentlich Schrauben und Dübel verwenden, um daran
          Regale oder Reifenhalter zu befestigen?
  • Antwort:
    Moderne Betonfertiggaragen sind heute aus hochfestem Spezialbeton hergestellt, mit dem die Wand- und Deckenstärken zugunsten einer möglichst optimalen Raumnutzung deutlich reduziert sind. Das bedeutet wiederum, dass Schrauben und Dübel nicht zu tief gesetzt werden sollten, weil es sonst unter Umständen zu Durchbohrungen kommt. Von der Stabilität her, ist das kein Problem - Experten empfehlen jedoch, die Bohrtiefe sehr genau im Auge zu behalten oder - am allereinfachsten - die Betonfertiggarage bereits beim Kauf mit speziellen Innenraumsystemen ausstatten zu lassen, wie sie viele Markenhersteller heute anbieten.

    Lebensdauer
  • Wie lange hält eigentlich eine Betonfertiggarage?
  • Antwort:
    Massive Garagen sind in aller Regel bestens für ein sehr, sehr langes Immobilienleben gerüstet. Das gilt auch und ganz besonders für Betonfertiggaragen. Einige Hersteller haben fast 50 Jahre Betonfertiggaragen-Erfahrung. Viele dieser Garagen "der ersten Jahre" erfüllen heute noch ihren Zweck bestens. Natürlich sind die Blechtore dieser Garagen heute kein Schmuckstück mehr, aber der Baukorpus ist auch bei diesen Garagen erhaltenswert.!(Der Vergleich Römerzeit gilt nur für den zementgebunden Baustoff - nicht für Stahlbeton)

    Trotzdem macht es Sinn, eine Betonfertiggarage nach einigen Jahren immer mal wieder gründlich unter die Lupe zu nehmen, weil eine Renovierung dann meist noch relativ einfach und zu überschaubaren Kosten zu bewerkstelligen ist. Hat eine Betonfertiggarage aber erst einmal mehr als 25 oder 30 Jahr "auf dem Buckel" und es wurde zuvor nie etwas daran gemacht, kann das unter Umständen doch etwas teuer werden. Experten stufen die Zeit davor (10. - 20. Lebensjahr) deshalb als idealen Modernisierungs'korridor' ein.

    Kontrolliert werden sollten insbesondere:
    • Tor, Schloss
    • Toraufhängung
    • Torfedern und Torfedernaufhängung
    • Putze und Farben
    • Boden
    • Decke/Dach
    Manche der auf Garagenrenovierungen, -modernisierungen und -sanierungen spezialisierten Fachunternehmen bieten übrigens kostenfreie Garagenzustands-Checks an, die es Garageneignern ermöglichen, den zu erwartenden Renovierungs-/Sanierungsaufwand und die zu erwartenden Kosten vorab zu ermitteln und einzuordnen.

    Im Übrigen hat es sich bewährt, bei einer anstehenden Garagenrenovierung, -modernisierung oder -sanierung nicht alle betroffenen Gewerke einzeln zu beauftragen, sondern das Gesamtpaket en bloc an ein entsprechendes Spezialunternehmen zu vergeben. Der Kontroll- und Steuerungsaufwand ist in aller Regel erheblich geringer und die Gesamtkosten sind meist deutlich besser planbar.

    Zusatz-Tipp: Sollte sich die "alte" Garage im Laufe der Jahre als zu klein dimensioniert herausgestellt haben, bieten manche Unternehmen auch an, zu meist sehr vernünftigen Konditionen die alte zu entsorgen und durch eine neue, moderne und größere Garage zu ersetzen!

    Boden
  • Wie sollte eigentlich der Boden einer Garage gepflegt werden?
  • Antwort:
    Garagenböden bedürfen eigentlich keiner besonders intensiven Pflege.

    Während der Winterzeit ist es empfehlenswert, nicht zu viel Eis und Schnee mit dem Auto in die Garage hineinzutragen - und die eingebrachten Reste möglichst schnell wieder aus der Garage zu entfernen. Wenigstens einmal die Woche sollte mit einem Wasserschieber (mit Gummikante) das PKW-Tropfwasser aus der Garage geschoben werden. Bei großem Feuchtigkeitsaufkommen auch öfters.

    Im Frühjahr ist es notwendig, die Garagenbodenoberfläche mit Wasser zu spülen - dabei evtl. einen Hochdruckreiniger verwenden. Dadurch werden Streusalz, Streugut, Bremsflüssigkeit und Reifen-Gummiabrieb sowie evtl. Rostspuren von Schneeschaufeln u.ä. beseitigt. Durch anschließendes Lüften trocknet der Boden auch schnell wieder ab.

    Falls es nach 15 - 20 Jahren eventuell zu Abplatzungen an der Bodenoberfläche kommen sollte, empfiehlt es sich, diese von einem auf Garagengesamtsanierungen spezialisierten Unternehmen mit Epoxydharz beschichten zu lassen. Dazu bedarf es in manchen Fällen des vorherigen Kugelstrahlens des Garagenbodens.

     
    Modernisierung

    Modernisierungszeitpunkt
  • Nach wie vielen Jahren sollte eine Garage modernisiert werden?
  • Antwort:
    In aller Regel sind massive Garagen (gemauerte oder Betonfertiggaragen) in ihrer Basisstruktur extrem haltbar. Vielfach sind heute noch Garagen in Gebrauch, die 30, 40, 50 oder noch mehr Jahre alt sind. Doch auch den besten Garagen merkt man irgendwann an, dass sie nicht mehr ganz taufrisch sind - dann bröckeln Putze, Böden brechen, Tore, -federn und -aufhängungen rosten, Dächer werden undicht oder es kommt zu Frostschäden. Dann ist es wichtig, rechtzeitig zu modernisieren, bevor der so genannte Wertabsturz droht. Die Erfahrung zeigt, dass es ab ca. 15 - 25 Jahren einen Zeitkorridor gibt, ab dem die Garage immer wieder sorgfältig überprüft und schadhafte Teilelemente renoviert oder modernisiert werden sollten, weil sie sonst mit einem Mal sehr drastisch an Wert verliert und der Aufwand für eine spätere Modernisierung deutlich ansteigt.

    Besonders sorgfältig sollten bei älteren Garagen übrigens alle sicherheitsrelevanten Teile im Auge behalten werden. Werden z.B. alte Torfedern- bzw -aufhängungen nicht rechtzeitig auf eine Überdehnung oder eine Durchrostung hin geprüft und gegebenenfalls durch neue Teile mit Schutzumhüllung ersetzt, können unkontrollierte und gefährliche Brüche die Folge sein!

    Modernisierungs-Check
  • Welche Details sollten bei älteren Garagen besonders kritisch unter die
          Lupe genommen werden?
  • Antwort:
    Wichtige Anzeichen für eine notwendige Modernisierung sind folgende:
    • Putze und Farben: Sind die Farben ausgebleicht? Gibt es Abplatzungen? Brechen Ränder ab?
    • Innenraum: Ist es innen feucht und modrig? Oder sind die Wände und die Decke von Schimmel befallen?
    • Dach: Ist es noch dicht? Ist der Dachrand noch ansehnlich? Ist die Dachoberfläche gut gepflegt?
    • Tor: Sind Feder und/oder Aufhängung verrostet? Tor und Schlösser noch gängig? Das Tor noch ansehnlich oder zeitgemäß?
    • Boden: Gibt es Ölflecken? Salzfraß? Ist die Bodenoberfläche noch in Ordnung? Die Einfahrtsschwelle beschädigt?
    Manche Anzeichen für eine notwendige Modernisierung sind von Laien übrigens nur sehr schwer zu erkennen. Mittlerweile gibt es auf die Garagenmodernisierung spezialisierte Firmen, die teilweise kostenfreie Modernisierungschecks durchführen. Auf Basis eines solchen Checks können Garagenbesitzer wesentlicher einfacher entscheiden, welche Maßnahmen aus Sicherheitsgründen unbedingt notwendig sind und welche unter ästhetischen Gründen Sinn machen.

    Gewerke
  • Müssen die von einer Garagenmodernisierung betroffenen "Gewerke" (Dach,
          Tor, Wände,...) alle einzeln beauftragt werden?
  • Antwort:
    Früher empfahl es sich, für die Modernisierung einer Garage tatsächlich all die verschiedenen Gewerke separat zu beauftragen. Heute gibt es auch auf die Garagen-Modernisierung ausgerichtete Fachunternehmen, die alle Arbeiten aus einer Hand anbieten. Von daher hat der an einer Modernisierung seiner Garage interessierte Besitzer heute die Wahl. Um sich vor unangenehmen (Kosten-)Überraschungen zu schützen, empfiehlt es sich in jedem Fall, vor dem Start der Modernisierungsarbeiten einen Festpreis für die vereinbarten Leistungen zu vereinbaren - unabhängig davon, ob die Arbeiten nun einzeln an mehrere Anbieter oder als Gesamtblock an eine einzelne Spezialfirma vergeben werden.

    Garagendach
  • Was tun, wenn das Garagendach nicht (mehr) dicht ist?
  • Antwort:
    Die Erfahrung zeigt, dass zunächst einmal sehr sorgfältig geprüft werden sollte, ob das Garagendach wirklich undicht (geworden) ist. Häufig werden feuchte Stellen an Decke oder Boden sofort mit der Diagnose "undichtes Dach" verknüpft, obwohl dieses absolut dicht ist!

    Bei neuen Garagen kommt es besonders häufig zu so einer Fehleinschätzung, weil unterschätzt wird, wie viel Restfeuchtigkeit in den Mauern einer Neugarage enthalten ist, die in den ersten Wochen und Monaten nach der Aufstellung dem Beton- oder Mauerwerk entweicht und sich in Tröpfchen- oder Pfützenform an Decken, Wänden oder am Boden niederschlägt.

    Aber auch bei Altgaragen kommt es immer wieder zu solchen Irritationen und Fehleinschätzungen. Je nach Himmelsausrichtung, Wetterlage und Temperaturkonstellation kann in der Luft enthaltene Feuchtigkeit an Decke, Wänden oder am Boden kondensieren oder sich im Winter als Reif niederschlagen, der dann nach dem Auftauen tropfen oder kleine Pfützen bilden kann.

    Bei Flachdachgaragen sollte jedenfalls regelmäßig (einmal pro Jahr) die Dachoberfläche kontrolliert werden und der eventuell als Klima- und Beschichtungsschutz aufgebrachte Kies gerecht und von groben Verunreinigungen gereinigt werden. Außerdem empfiehlt es sich, die Dachabflüsse regelmäßig zu reinigen und auf Durchgängigkeit zu prüfen. So bleibt das Dach besonders lange dicht.

    Sollte das Garagendach tatsächlich einmal undicht geworden sein, so reicht es in den meisten Fällen aus, die Spezialbeschichtung (Bitumenbahnen od. ähnl.) von einem auf Garagensanierungen spezialisierten Betrieb erneuern zu lassen. Immer beliebter werden außerdem nachträglich aufgebrachte Pultdächer aus Edelstahl, die der Garage wie eine Art Mütze übergestülpt werden.

    Alte Garagen
  • Lässt sich eigentlich auch eine ältere Garage im Rahmen der Modernisierung mit
          moderner Komforttechnologie ausstatten?
  • Antwort:
    In aller Regel lassen sich nahezu alle Altgaragen mit zeitgemäßer Komforttechnologie ausstatten. Besonders zu empfehlen ist dies bei dauerhaltbaren Garagen aus Mauersteinen oder Beton, weil sich bei diesen Garagen die Investition in jedem Fall "rechnet". Manche Garagenhersteller und Garagensanierungsspezialisten haben mittlerweile regelrechte "Komfort-Tuning-Pakete" für Altgaragen im Angebot, mit denen eine 20 oder 30 Jahre alte Garage auf den Ausstattungs- und Komfortstand eines heutigen Modells gebracht werden kann.

    Wichtig vor einer eventuellen Komfort-Aufwertung ist in jedem Fall, dass die Garage zunächst einmal sehr gründlich auf eventuelle Sicherheitsmängel hin überprüft wird. Schließlich wäre es fahrlässig, nachträglich einen elektrischen Torantrieb einzubauen, wenn bei dem 20 Jahre alten Tor der Bestandsgarage die Aufhängungen der Torfedern korrodiert sind und jederzeit brechen könnten! Viele Modernisierungsspezialisten bieten kostenfreie Garagen-Zustands-Checks an, so dass der Garagenbesitzer genau planen kann, welche Basisarbeiten an der Garage im Rahmen der Komfortaufwertung gleich mit erledigt werden sollten. Dies ist unbedingt zu empfehlen!

    Besonders beliebt bei der Komfortaufwertung von Altgaragen sind folgende Ausstattungsdetails:
    • Elektrischer Torantrieb
    • Fernsteuerung für elektrischen Torantrieb
    • Beleuchtung (innen/außen) - ggfs. mit Bewegungsmelder kombiniert
    • Neues Tor (ggfs. ein Platz sparendes Sektionaltor)
    • Stromanschluss in der Garage
    • Innenraumsystem (Regalsystem)
    • Be- und Entlüftungseinrichtungen
    Übrigens lassen sich sowohl ein elektrischer Torantrieb als auch eine Beleuchtung selbst bei solchen Garagen nachrüsten, die nicht an ein festes Stromnetz angeschlossen sind. Einige Hersteller bieten Akku- und/oder Solar-Systemlösungen an, mit denen sich die Versorgung solcher Einrichtungen recht einfach realisieren lassen!

     
    Tore / Türen / Fenster

    Tortypen
  • Was für unterschiedliche Garagentortypen gibt es eigentlich - und welche Vor- und
          Nachteile haben diese jeweils?
  • Antwort:
    Im Grunde gibt es 3 Torsysteme: Schwingtore, Deckensektionaltore und Seitensektionaltore.

    Torfedern & Torschienentechnik
  • Müssen eigentlich Torfedern bzw. deren Aufhängung irgendwann ausgetauscht werden?
          Gibt es verschiedene Farben für die Tore?
  • Antwort:
    Im Idealfall werden die Tore einmal jährlich geprüft und gewartet. Alle beweglichen Teile wie Laufrollen sollten geprüft und geölt werden. Halteseile müssen daraufhin geprüft werden, ob Sie sich aufdröseln. Laufschienen sollten ab und zu von Staub befreit werden. Halterungen sollten auf Rostbildung geprüft werden.

    Tore können in allen RAL- oder NCS-Farben lackiert werden. Die Farbtrends sind Weißaluminium, Anthrazitgrau, DB 703 und - immer aktuell - Weiß.

    Material
  • Aus welchem Material werden Tor, Tür und Fenster von Garagen eigentlich
          hergestellt - und wann macht welches Material besonders Sinn? Können die Tore
          elektrisch geöffnet werden, wenn kein Strom in der Garage vorhanden ist?
  • Antwort:
    Tore werden meist aus Stahlblech hergestellt. Deckensektionaltore sind normalerweise ausgeschäumt und haben deshalb einen sehr guten U-Wert. Schwingtore können gedämmt werden.

    Tore können mit Solar oder Akkuantrieben ausgestattet werden. Ein automatischer Betrieb ist dann auch ohne Stromanschluss möglich.

     
    Antriebstechnik

    Erstausrüstung
  • Worauf sollte bei der Erstausrüstung einer Einzelgarage mit elektrischem
          Torantrieb geachtet werden?
  • Antwort:
    Tor und Antrieb sollten den Anforderungen der europäischen Richtlinien entsprechen. Dies ist mit einem Nachweis zu belegen. Es ist nicht erforderlich, dass der Antrieb und das Tor von ein und demselben Hersteller verwendet werden. In diesem Fall reicht eine Prüfbescheinigung über die eingesetzte Kombination aus.

    Nachrüstung
  • Macht die Nachrüstung einer alten Garage mit einem elektrischen Torantrieb
          Sinn - und worauf ist dabei zu achten?
  • Antwort:
    Im Nachrüstgeschäft muss es das Ziel sein, Tore sicher benutzbar auszustatten. Folgende Punkte müssen beachtet werden:
    1. Vermeidung des Torabsturzes bei Federbruch
    2. Prüfung der Funktionsfähigkeit (Leichtgängigkeit/Ausgleichen des Gewichts)
    3. Prüfung der Befestigungen (bleibende Verformungen sind nicht zulässig)
    4. Kontrollieren der Betriebskräfte (auch Reversierfunktion)
    5. Montage und Inbetriebnahme nach vorliegender Einbauanleitung
    6. Einweisung des Betreibers in die sichere Benutzung der Anlage
    7. Übergabe der gesamten Dokumentation

    Fernbedienung
  • Kann die Funkfernbedienung eines elektrischen Torantriebs zu Störungen anderer
          elektrischer Geräte führen?
  • Antwort:
    Die Funkfernbedienungen arbeiten in einem für diese Anwendung speziell zugelassenem Frequenzband. Auch die Sendeleistung ist gemäß EU-Standard begrenzt. Damit wird erreicht, dass eine gegenseitige Beeinflussung von anderen drahtlosen Anwendungen wesentlich verhindert wird.

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