
Neue Garage? Darauf sollten Sie achten (15.06.2011) Wer sich mit dem Kauf oder Bau einer Garage beschäftigt, weiß oft nicht, auf was dabei alles geachtet werden sollte. Wir haben die wichtigsten Fragen zum Thema für Sie zusammengestellt... Garagenkäufer sollten sich vor allem mit den folgenden 11 Fragestellungen auseinandersetzen bzw. dazu beraten lassen: 1. Größe? Wichtig dabei: Viele Autos werden heute immer größer. Wenn dann auch noch der Rasenmäher, die Winterreifen oder die Fahrräder mit in die Garage sollen, wird es schnell eng. Im Zweifelsfall also lieber etwas größer, breiter oder sogar höher auswählen. Übrigens kann, muss es deshalb nicht unbedingt ein gemauertes Garagenmodell werden. Die meisten Fertiggaragenanbieter haben heute ebenfalls extra große, breite und auch hohe Garagen im Angebot, in denen im Zweifelsfall sogar ein ausgewachsenes Wohnmobil Platz findet! 2. Grundform? Wichtig dabei: Es gibt fast nichts, was es nicht gibt. Auch für ungünstige Grundstückssituationen gibt es optimal "passende" Garagen. Zum Beispiel aus Fertiggaragen-Modulen individuell zusammengesetzt - oder nach Wunsch gemauert. 3. Material? Wichtig dabei: Ob Betonfertiggarage, gemauerte Garage oder Blechgarage … jedes Material hat seine Vor- und Nachteile. Entscheidend ist deshalb vor allem eines: Bei jedem Angebot sorgfältig prüfen, ob auch tatsächlich das Material der persönlichen Wahl zum Einsatz kommt. Es ist schon vorgekommen, dass die ausgewählte Garage aus einem Material besteht, das überhaupt nicht gewünscht war! Weiterführende Informationen zur Materialfrage finden Sie in der Garagenfibel des Garagenverbandes, die Sie hier als PDF downloaden können: www.garagenverband.de/service.html 4. Design? Wichtig dabei: Man glaubt es kaum, aber auch bei Garagen gibt es riesige Unterschiede, was das Gesamtdesign betrifft. Rundungen statt Ecken, Aufsätze, Absätze ... zum Teil sind sogar Garagen im Angebot, die sanft nach hinten abfallen und sich damit natürlichen Geländeformen anpassen. Architekturexperten sind der Ansicht, dass eine Garage wie ein kleines Haus zu sehen ist und eigene stilistische Akzente setzen kann! Mit der Auswahl, die der Markt heute bietet, lässt sich für jeden Geschmack die ganz persönliche Traumgarage realisieren. 5. Tor? Wichtig dabei: Es muss nicht unbedingt das klassisches Schwingtor sein. Das nimmt im Innenbereich erstaunlich viel Raum weg und direkt vor der Garage können keine Fahrzeuge geparkt werden, weil diese beim Öffnen durch das aufschwingende Tor beschädigt würden. Eine clevere Alternative stellt deshalb das etwas teurere Sektionaltor dar - auch hier gilt: am besten, umfassend beraten lassen! 6. Raumnutzung? Wichtig dabei: Jeder umbaute Raum kostet Geld - und das sollte deshalb besonders gut angelegt sein. Es empfiehlt sich deshalb, auf ein gutes Außen-/Nutzraumverhältnis zu achten. Intelligente Konstruktionen erlauben auch bei massiven Garagen besonders schlanke Wände, wodurch wertvoller Nutzraum gewonnen werden kann. Und noch ein Tipp: Möglichst frühzeitig an Wand- und Deckennutzungsmöglichkeiten denken. Hier gibt es Ordnungs- und Lagersysteme, die dabei helfen, den vorhandenen Platz optimal in Wert zu setzen. Unter Umständen ist auch eine Garagenunterkellerung eine raumschaffende und gar nicht so teuere Alternative zum notwendigen Fundament. 7. Lüftung? Wichtig dabei: Eine gut gelüftete Garage ist der beste Rostvorsorgeschutz fürs Auto. Deshalb sollte die Garage unbedingt über ausreichend dimensionierte Lüftungselemente verfügen. Gut bewährt haben sich spezielle Tore oder auch ein zusätzliches (kippbares) Fenster. Zum Teil bieten einzelne Hersteller auch vollautomatische Lüftungsanlagen an. Tipp: Lassen Sie sich das jeweilige Lüftungskonzept Ihrer Wunschgarage einmal im Detail erläutern! 8. Dach? Wichtig dabei: Die meisten Garagen werden heute als Flachdachgaragen erstellt. Das ist kostengünstiger als andere Dachformen (die meist aus optischen Gründen gewählt werden) und konstruktive Nachteile sind bei ordnungsgemäßer Ausführung auch nicht zu befürchten. Entscheidend ist ein ordentlicher Dachaufbau, der langfristig dicht hält und die Strahlungswärmeeinwirkung heißer Sonnentage mildert. Bewährt haben sich dabei eine Abschluss-Schicht aus besandetem Bitumen oder eine Kiesschicht. Immer beliebter wird auch das Gründach, das den Anteil der versiegelten Bodenflächen reduziert. 9. Farbe/Putz? Wichtig dabei: Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten - und über die "richtige" Garagenfarbe deshalb sicher auch. Interessant ist allerdings, dass die Farb- bzw. Designauswahl bei einzelnen Anbietern deutlich ausgeweitet wurde, so dass die Garage mehr und mehr in den gestalterischen Fokus gerückt werden kann. Unter funktionalen Gesichtspunkten lässt sich festhalten, dass einzelne Garagen mittlerweile auch schon mit Spezialbeschichtungen erhältlich sind, die eine schmutzabweisende Wirkung aufweisen, die dem aus anderen Bereichen bekannten Lotuseffekt ähnelt. Gerade für Garagenstandorte, die starkem Pollenflug oder erhöhtem Staubbefall ausgesetzt sind, ist solch eine Ausstattung ganz sicher eine Überlegung wert. 10. Garantie? Wichtig dabei: Die Regelgarantie für deutsche Garagen beträgt 4 Jahre. Deshalb empfiehlt es sich, die Garage vor Ablauf dieser 4 Jahre noch einmal gründlich durchzuchecken, um evtl. Mängel innerhalb dieser Garantiezeit beheben lassen zu können. Weiterer Tipp: Die relativ schmalen Wände vieler Fertiggaragen eignen sich nur bedingt für Do-it-yourself-Bohrarbeiten. Um die Garantie nicht zu gefährden, sollte darauf besser verzichtet werden. Regalsysteme besser gleich zu Beginn mit einplanen und vom Hersteller die Grundelemente im Werk befestigen lassen. 11. Ausstattung? Wichtig dabei: Es ist immer günstiger, Wunschausstattungen von Garagen gleich von Anfang an mit vorzusehen, statt später nachzurüsten. Deshalb sollten Garagenkäufer gründlich überlegen, welche Ausstattung ihre persönliche Traumgarage haben sollte - möglich ist vieles:
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